40 Jahre Frauen für Frauen in Straßkirchen

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40 Jahre Frauen für Frauen in Straßkirchen

Am 10. August 2015, Geschrieben von , In Allgemein,
Blumen gab es von Bürgermeister Josef Putz (3.v.re.) im Beisein seiner Stellvertreterin Maria Eckinger (re.), Pfarrer Alexander Aulinger (2.v.re.) und Pfarrer Alois Anetseder (3.v.li.)  für die  Mitglieder des Führungsteams, v.li. Evi Lippl, Nadja Homm, Gertrud Schichl, Karin Binder, Sprecherin  Katharina Gottinger, Waltraud Schropp, Anneliese Schätzl und Sylvia Matheis.

Blumen gab es von Bürgermeister Josef Putz (3.v.re.) im Beisein seiner Stellvertreterin Maria
Eckinger (re.), Pfarrer Alexander Aulinger (2.v.re.) und Pfarrer Alois Anetseder (3.v.li.) für die
Mitglieder des Führungsteams, v.li. Evi Lippl, Nadja Homm, Gertrud Schichl, Karin Binder, Sprecherin
Katharina Gottinger, Waltraud Schropp, Anneliese Schätzl und Sylvia Matheis.

„Stimme der Frau in der Kirche ist wichtiger denn je“ – Viel Lob von allen Rednern – Ehrungen der Gründungsmitglieder

„Ihr habt viel erreicht und viel ehrenamtliches Engagement eingebracht“, lobte Pfarrer Alexander Aulinger die Vertreterinnen seines Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), Zweigverein Straßkirchen anlässlich des 40. Geburtstages dieser Vereinigung. Der Pfarrer meinte, die Stimme der Frau in der Kirche sei wichtiger denn je.

Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägidius feierte der KDFB sein Jubiläum, zelebriert von Pfarrer Aulinger, Konzelebrant war Pfarrer i.R. BGR Alois Anetseder. Aulinger lobte die Frauen, sie hätten viel erreicht und viel ehrenamtliches Engagement eingebracht. IMG_0068Die Frauenbundzeitung heiße „engagiert“, engagiert seien vor 50 Jahren auch 58 Frauen gewesen, die den Zweigverein im damaligen Gasthaus Girmindl (heute „Zum Henschei“) gegründet haben. Die erste Vorsitzende sei Katharina Rosenberger gewesen, die als Lehrerin an der Grundschule arbeitete. „Der KDFB mischt sich ein, wenn es um die Anliegen der Frau geht, stellte Aulinger weiter fest. Auch aus dem kirchlichen Leben sei der Frauenbund nicht mehr wegzudenken. Früher und heute tritt der Frauenbund für soziale Gerechtigkeit ein. Engagiert weitermachen, das wünsche ich Ihnen, und weiterhin eine Gemeinschaft zu sein, durch die die Kirche erneuert wird, schloss der Pfarrer seine Würdigung. Zur Gabenbereitung hatten fünf Frauen fünf Gegenstände zum Altar gebracht, die Ziele und Aktivitäten des Frauenbundes symbolisieren sollten. Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Kirchen- und Frauenchor sowie Paul Schulten an der Orgel.

Symbolische Gaben, die für den Frauenbund stehen, brachten v.li. Elisabeth Zboril, Karin Binder, Anneliese Schätzl, Nadja Homm und Sylvia Matheis  an den Altar. (Fotos Heisl)

Symbolische Gaben, die für den Frauenbund stehen, brachten v.li. Elisabeth Zboril, Karin
Binder, Anneliese Schätzl, Nadja Homm und Sylvia Matheis an den Altar. (Fotos Heisl)

Bei diesem Jubiläumsfest ohne Pomp, aber mit viel Herz, also wirklich herzlich, waren auch Abordnungen der Nachbarfrauenbund-Zweigvereine aus Kellberg, Thyrnau und Salzweg anwesend. Die Sprecherin Katharina Gottinger begrüßte besonders auch die Vertreterinnen des KDFB in der Diözese und aus dem Dekanat Passau Nord. Sie blickte kurz auf die Gründung zurück und nannte das Motto „Frauen für Frauen, gemeinsam sind wir stark“. Rund 200 Mitglieder habe der Zweigverein, der von der Gründungsvorsitzenden Katharina Rosenberger und von Christine Zillner, die vier bzw. 24 Jahre den Verein geführt haben, besonders geprägt worden sei. Beide seien auch Ehrenmitglieder. Seit 12 Jahren werde der Verein von einem Führungsteam geleitet. Gottinger dankte insbesondere den bisherigen geistlichen Beiräten, der Dekanats- und Diözesanführung sowie der politischen Gemeinde für die Unterstützung. Aus dem Rückblick auf eine positive Vergangenheit schöpfe man die Kraft für die Zukunft, schloss die Sprecherin.IMG_0070

Bürgermeister Josef Putz überbrachte die Grüße der Gemeinde und des Gemeinderates. Der KDFB stehe für die praktische Umsetzung der christlichen Nächstenliebe, meinte Putz. Er leiste einen wichtigen Beitrag zur Mitgestaltung des Zusammenlebens in der Gemeinde. Das Ziel, der Gemeinschaft zu dienen, sei seit den 40 Jahren gleich geblieben. „Ich bitte euch alle, setzt diese Arbeit auch in Zukunft fort“, schloss der Bürgermeister und wünschte viele neue Ideen und viel neue Mitglieder.

Ein Freudentag sei dieser runde Geburtstag, meinte Monika Beck, die stellvertretende Diözesanvorsitzende. Sie blickte zurück, auf das was politische, kulturell oder zeitgeschichtlich im Gründungsjahr aktuell war. Die Frauen seien nicht nur zum Kochen, Backen oder Putzen da, sondern auch zum Handeln in Politik und Gesellschaft. Der Verband sei deutschlandweit ein Sprachrohr für die Anliegen der Frauen. Alleine in der Diözese Passau habe man 32 000 Mitglieder. Das sei Frauenpower mit Profil. Damit werde zum Wohl der Gemeinden und Pfarreien gearbeitet. Gott sei Dank gebe es immer wieder Frauen, die ihre Talente dafür einsetzen. Gertraud von der Sitt lobte für das Dekanat Passau Nord, „ihr habt‘s viel geleistet, ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und schaut‘s, dass Junge nachkommen“. Anschließend wurden die Gründungsmitglieder geehrt. Bei Kaffee und Kuchen, sowie einem Einakter wurde trefflich gefeiert.

Evi Lippl, Nadja Homm, Isolde Schröger und Katharina Gottinger begeisterten mit „Church-Card“, bei dem von talentierten „Schauspielerinnen“ Humorvolles über den Frauenbund zum Besten gegeben wurde.

Als Gründungsmitglieder wurden geehrt:

Katharina Rosenberger, Christine Zillner, Maria Rodler, Therese Maurer, Lotte Heindl, Anni Schröter, Helga Völtl, Rosa Reitberger, Maria Schichl, Maria Köppl, Herta Moritz, Anna Engl, Therese Hofer, Maria Angerer, Therese Böck, Berta Fuchs, Elisabeth Grubmüller, Marille Angerer, Katharina Fürst, Elisabeth Winkler, Maria Schiermeier, Kreszenz Hartl, Maria Irlesberger, Anna Kilian und Irmgard Haidn.

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